Irgendwie habe ich schon eine Zeit gebraucht, um das Thema zu erfassen und mit meinen eigenen Worten zu beschreiben. Was sind denn zunächst persönliche Gebete?
Sind es die Gebete, die ich im „stillen“ Kämmerlein oder in der „leeren“ Kirche bete, also in etwa….

Lieber Gott, mir geht es momentan nicht so gut, hilf mir, dass es mir wieder besser geht! Oder Ich habe Mist gebaut, hilf mir, dass das alles schnell vergessen und wieder ins reine kommt! Oder ein einfaches „Vater Unser“

findest Du Dich da wieder? Mit Sicherheit. Das persönliche Gebet beinhaltet meine Wünsche, die ich an Gott direkt richte. Egal wo ich das tue. Die beiden folgenden Bilder zeigen anschaulich die Möglichkeit des persönlichen Gebets. Links in der Kirche – hier noch in einer besonderen Form der Anbetung des Allerheiligsten, des Brotes, in der Jesus Christus während der Wandlung seines Körpers in lebendiges Brot – und rechts irgendwo in der Natur oder Wohnung. Die Darstellung zeigt hier Jesus Christus bei seinem Gebet im Garten Gethsemane, in dem er zu Gott dem Vater bittet.

Das persönliche Gebet dient dazu, dass wir unsere dringendsten Bitten vor Gott bringen und ihn um Hilfe, Linderung ja Erlösung bitten für mich selbst, oder für andere mir wichtige Personen. Dieses Gebet, das im Grunde keiner Vorgabe folgt, lediglich den Adressaten Gott Vater oder Jesus Christus hat und Gottes Namen lobpreist, hat eine besondere Wirkung dahingehend, als dass wir es immer zu jeder Tages- und Nachtzeit und an jedem Ort aussprechen dürfen, denn Gott hat immer Zeit für uns, ein Gehör für unsere Sorgen und seine Türe steht immer weit offen. Wir brauchen da nicht anklopfen, er reagiert sofort auf uns, lächelt uns zu und lädt uns ein, mit meinem Anliegen zu ihm zu kommen.

Zusammengefasst

Das entscheidende ist: Gott weiß noch bevor wir zu ihm beten, was unser Herz belastet! Warum müssen wir denn dann beten? Ganz einfach. Er möchte es von unseren eigenen Lippen hören, das wir dieses Anliegen für ganz besonders erachten, damit er uns dann so seine Hilfe zukommen lässt, wie er es für richtig erachtet. Der nachfolgende Vers aus der Bibel, genauer aus Jesaja sagt darüber auch viel aus. Warum ich gerade diesen Bibelvers genommen habe? Nun Wenn wir beten, damit etwas besser wird, damit wir etwas erreichen, und es kommt dann anders, als wir denken, sind wir frustriert, und denken „Hat mir Gott überhaupt zugehört?“ Ja das hat er, und er weiß halt besser über alles und vor allem uns Bescheid.

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken (Jesaja 55,8-9)


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